Am 12. Mai 2017 hat der Bundesrat mit dem Bürokratieentlastungsgesetz II (BEG II) einige Vereinfachungen im Steuer- und Sozialrecht verabschiedet. Die für Unternehmer wichtigste Vereinbarung betrifft die Ausgestaltung der Kleinbetragsrechnungen. Bei geringen Brutto-Rechnungsbeträgen muss die Rechnung gemäß § 33 Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung (UStDV) weniger Pflichtangaben enthalten als bei Rechnungen über höhere Beträge.

Die vom Bundesrat beschlossene Vereinfachung gilt rückwirkend ab dem 01.01.2017 und gilt somit für Rechnungsbeträge bis brutto € 250.

Sie können sich somit gemäß § 33 UStDV bei Rechnungsbeträgen bis brutto € 250 auf folgende Angaben beschränken:

  1. der vollständige Name und die vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers
  2. das Ausstellungsdatum
  3. die Menge und die Art der gelieferten Gegenstände oder den Umfang und die Art der sonstigen Leistung
  4. das Entgelt und den darauf entfallenden Steuerbetrag für die Lieferung oder sonstige Leistung in einer Summe
  5. den anzuwendenden Steuersatz oder im Fall einer Steuerbefreiung einen Hinweis darauf, dass für die Lieferung oder sonstige Leistung eine Steuerbefreiung gilt.

Bei Fragen steht Ihnen das Team von PVS sehr gerne zur Verfügung: mailto:info@pvsag-gmbh.de

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